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Hausstaubmilben bekämpfen: 4 wirksame Tipps

Mit Milben ein Bett teilen? Möchte man lieber nicht, tun aber tatsächlich die meisten. Denn Hausstaubmilben sind weit verbreitet. Mit diesen 4 Tipps bekämpfen Sie die Milben wirksam.

Filip Wissert

24.04.2024 - 15:09 Uhr
Regelmäßig frische Bettwäsche beugt Hausstaubmilben vor.

Eine wirkungsvolle gegen zu viele Hausstaubmilben im Bett ist das regelmäßige Wechseln der Bettwäsche. Waschen Sie die Bezüge zudem möglichst heiß.

Foto: GettyImages/Tetra Images

Ungebetene Gäste hat man lieber nicht im eigenen Bett. Gerade die Hausstaubmilbe ist jedoch weit verbreitet und liebt vor allem das warme, feuchte Mikroklima zwischen Decke, Kissen und Matratze. Aber auch in Polstermöbeln und in Teppichen fühlen sich die winzigen Spinnentiere wohl – also überall dort, wo der Mensch sich oft aufhält und sich viele Hautschuppen sammeln. Denn diese stellen das Grundnahrungsmittel von Hausstaubmilben dar.

Hausstaubmilben gehören zur Wohnung dazu

An sich sind Hausstaubmilben normal und kommen so gut wie in allen Haushalten vor. Sie sind generell kein Zeichen für mangelnde Hygiene. Für Menschen stellen die Milben in der Regel auch gesundheitlich keine Gefahr dar. Nur Allergiker haben mit Hausstaubmilben Probleme, da sie auf die ausgeschiedenen Kotpartikel der Tiere oft allergisch reagieren. Typische Symptome sind etwa eine juckende Nase, tränende Augen und Atemprobleme.

Da die Hausstaubmilbe nur einen sehr geringen Nahrungs- und Platzbedarf hat, gilt es als nahezu unmöglich, sie vollständig aus einer menschlichen Behausung zu entfernen. Allerdings gibt es einige hilfreiche Methoden, um die Population von Hausstaubmilben in der eigenen Wohnung einzudämmen. Das sind die 4 besten Tipps:

1. Tipp: Schlafzimmer kühl halten

Wir als Menschen mögen es am liebsten kuschelig warm im Bett. Das gilt allerdings auch für die Hausstaubmilben. Indem Sie im Schlafzimmer die Temperatur auf 16 bis 18 Grad herunterdrehen, machen Sie es den Milben wesentlich ungemütlicher. Außerdem gilt das Schlafen bei kühleren Temperaturen als gesünder.

2. Tipp: Bettwäsche regelmäßig heiß waschen

Da Hausstaubmilben es sich am liebsten in unseren Betten breit machen, gilt als eine der wirksamsten Maßnahmen, das Bettzeug regelmäßig heiß zu waschen. Einen festen Rhythmus dafür gibt es nicht, aber einmal die Woche oder alle zwei Wochen wird aus hygienischen Gründen empfohlen. Die Wäsche sollte dabei bei mindestens 60 Grad und nicht im Kurzwaschprogramm gewaschen werden. Zudem sollten Sie etwa alle drei Monate sowohl Kissen als auch Decke waschen, da sich auch hier Milben gerne breitmachen. 

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3. Tipp: Lüften gegen eine zu hohe Feuchtigkeit

Eine der wichtigsten Überlebensbedingungen für Hausstaubmilben ist eine hohe Luftfeuchtigkeit. Laut Studien gilt für die Milben eine relative Luftfeuchte von 73 Prozent oder höher als optimal. Je geringer der Wert, desto schwieriger haben es Hausstaubmilben. Deshalb gilt es als eine der effektivsten Methoden gegen die ungebetenen Hausgäste, die Luftfeuchtigkeit in den Räumen langfristig zu reduzieren. Dazu gehören Maßnahmen wie regelmäßiges und richtiges Lüften sowie gegebenenfalls einen Luftentfeuchter aufstellen. Zudem wird empfohlen, die Bettwäsche nach dem Aufstehen erst mal auszulüften und trocknen zu lassen, ehe man das Bett macht. Ansonsten kann die Feuchtigkeit in Kissen, Bettlaken und Decke schlechter trocknen – und die Hausstaubmilben haben es besonders einfach. 

4. Tipp: Staubwischen gegen Hausstaubmilben

Ebenso hilfreich, um Hausstaubmilben im Haushalt zu reduzieren, ist ein regelmäßiges Putzen und Staubwischen. Denn der größte Teil des Hausstaubs besteht aus menschlichen Hinterlassenschaften wie Hautschuppen und Haare. Da Hausstaubmilben sich vor allem davon ernähren, nimmt man ihnen durch das Staubwischen eine wichtige Überlebensgrundlage. Gerade im Schlafzimmer sollten deshalb auch versteckte Ecken unter und neben dem Bett regelmäßig geputzt werden. Versuchen Sie größere Staubfänger im Schlafzimmer wie etwa Teppiche oder offene Regale zu vermeiden, um eine Ausbreitung der Hausstaubmilbe zu verhindern.

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